Einweihung Kunstrasen

Offizielle Einweihung des Kunstrasenplatzes:

Viel Lob und Anerkennung für den SSV Rantzau

Hans-Jürgen Scharlach begrüßte am 31.10.18 gut 80 Gäste im vollbesetzten Vereinsheim des SSV Rantzau an der Düsterlohe zur offiziellen Einweihung des Kunstrasenplatzes, darunter der Bürgervorsteher, die Bürgermeisterin, Landtagsabgeordneter P. Lehnert, zwölf Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter und mehrere Ehrenmitglieder des SSV Rantzau. Die Rede anlässlich der Fertigstellung des Kunstrasens hielt für den Vorstand der 2.stellvertretende Vorsitzende Dr. Günter Thiel. Es folgte eine Grußadresse der Stadt Barmstedt durch Bürgervorsteher Uwe Runge sowie weitere kurze Glückwunschworte durch die Bürgermeisterin, P. Lehnert, D. Brüggemann für den Kreissportverband sowie M. Schurig für das Architektenbüro Uwe Richter. Alle Redner äußerten hohe Anerkennung für die vom SSV Rantzau mit Unterstützung der verschiedenen Zuschussgeber fertig gestellte neue Anlage. Für die musikalische Umrahmung sorgte an der Gitarre Jürgen, der Bayer aus Barmstedt. Nach dem offiziellen Teil besichtigten die Gäste den neuen Platz und schauten bei den Einweihungsspielen zu, um sich anschließend mit einer Gulaschsuppe zu stärken und noch einige Augenblicke im Gespräch an der Düsterlohe zu verweilen. Es war insgesamt eine außerordentlich gelungene Veranstaltung.

Die von Dr. Günter Thiel für den SSV-Vorstand gehaltene Einweihungsrede im Wortlaut: 

„Sehr geehrter Herr Bürgervorsteher, sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Rantzauerinnen und Rantzauer !

Im Namen unseres Vereins danke ich Ihnen, dass Sie heute unserer Einladung gefolgt sind.   Dass vor allem so viele Stadtvertreter heute zum SSV Rantzau gekommen sind, zeigt, dass eine große Mehrheit in der Barmstedter Stadtvertretung die  überaus wichtige Rolle,  die alle Sportvereine in unserer Stadt für das Gemeinwesen einnehmen,  sehr gut zu würdigen weiß. 

Ich freue mich sehr, dass ich am heutigen Tag für unseren Vorstand ein paar Worte zu Ihnen sprechen darf.

Ich glaube, dass es nicht zu pathetisch ist, wenn ich sage:    das Jahr 2018 wird als ein besonderes Jahr in die sehr lange Geschichte unseres SSV Rantzau eingehen.

Ich erinnere an die die sportlichen Erfolge unserer beiden Liga-Mannschaften,   unseres Frauenteams sowie etlicher Jugendteams.   Ein besonderer Höhepunkt war der Aufstieg unserer ersten Herren in die Landesliga.  Jetzt spielt der SSV an der Düsterlohe wieder gegen namhafte und spielstarke Gegner und dies meist vor einer prächtigen Zuschauerkulisse von bis zu 600 Zuschauern – das ist einfach toll.

Aber anlässlich des zweiten Höhepunkts in diesem Jahr sind wir heute hier:  das ist die offizielle Einweihung unseres Kunstrasenplatzes.

Am 22.12.2016 war unser Vereinsheim bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung so gut besucht wie heute.  Die Mitglieder beauftragten den Vorstand  den Bau eines Kunstrasenplatzes weiter zu verfolgen und zu realisieren. 

Und heute können wir mit einer gewissen Genugtuung und viel Freude feststellen:    Mit der Unterstützung und durch das Zusammenwirken sehr vieler haben wir es geschafft.   Der SSV Rantzau und die Stadt Barmstedt haben einen wunderbaren, weichen, mit Korkgranulat verfüllten Kunstrasenplatz.

Wir wollten einen Kunstrasenplatz, da die Unterhaltungskosten und der Pflegeaufwand für den alten Platz sehr hoch waren und dieser Platz absurderweise rund fünf Monate im Jahr nicht benutzbar war.   Der SSV Rantzau ist seit Jahren einer der größten Fußballvereine im Kreis Pinneberg  und wir brauchten für unsere zahlreichen Mannschaften – aktuell sind es 22 von den Fünfjährigen bis zu den Ü60-Supersenioren - dringend mehr und bessere Trainingsmöglichkeiten.

Vom Planungsbeginn bis zur Fertigstellung sind gut zweieinhalb Jahre vergangen.   Dazwischen lagen etliche Anträge, Gespräche, Beratungen und Verhandlungen.  Die eigentliche Bauphase war mit gut drei Monaten dabei relativ kurz.

Seit einigen Wochen nun wird der neue Platz eifrig genutzt und die Begeisterung ist groß.   Dies konnte man auch vor kurzem beim diesjährigen Ferien-Fußballcamp erleben, als wieder 75 Kinder und Jugendliche eine Woche lang auf dem Platz von morgens bis nachmittags trainierten und spielten.   Viel Bewunderung und Anerkennung für die neue Anlage erhalten wir auch von den zahlreichen auswärtigen Gästen, Sportlern und Besuchern anderer Vereine.  Die neue Anlage wird eine positive Ausstrahlung weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus haben.

Wir haben die detaillierte Schlussabrechnung noch nicht ganz fertig, aber das Wesentliche können wir sagen:  Der neue Platz umfasst letztlich ein Kostenvolumen insgesamt von rd. 635.000.- Euro. An Zuschüssen wurden vom Kreis Pinneberg, der Stadt Barmstedt und dem Landessportverband bislang zusammen rd. 325.000.- bewilligt, und der größte Zuschuss von 217.000.- Euro kam aus einem Sonderfonds des Innenministeriums der Landesregierung. Zu den Zuschüssen von insgesamt rd. 542.000.- kommen dann noch rund 100.000.- Euro  - inklusive der Begleichung nicht-zuwendungsfähiger Ausgaben -,  die der SSV Rantzau selbst durch Eigenleistung und Eigenkapital aufgebracht hat. 

Sie sehen: nur durch das Zusammentun der Mittel von fünf verschiedenen Institutionen -  Stadt, Kreis, Landessportverband, Verein und vor allem durch den Landeszuschuss – gelang es den Bau erfolgreich umzusetzen:  die letzte Rechnung wird demnächst bezahlt – und alles ist wunderbar gelaufen.

Jetzt ist die neue Anlage fertig, und ich habe zum Schluß die Aufgabe im Namen unseres Vereins noch einige Worte des Dankes auszusprechen an alle,  die in irgendeiner Weise zur Verwirklichung dieses Projektes beigetragen haben.   Der SSV Rantzau möchte sich bedanken

·       bei Frau Ahrens, Frau Wenghöfer sowie Herrn Hessel von den zuständigen Fachdiensten des Kreises Pinneberg,  die durch sehr fachkompetente Beratung und Kooperation in vielen Detailfragen die zeitnahe Umsetzung ermöglicht haben.

 

·       bei den Mitarbeitern der Stadt Barmstedt Herrn Goos, Herrn Lichy und Herrn Dieckmann für die sehr gute Zusammenarbeit und Unterstützung, insbesondere bei der Beschaffung der Landesmittel.

 

·       Wir bedanken uns bei den Fraktionen von FWB, CDU, BALL und SPD in der Stadtvertretung,  und dieser Dank gilt ausdrücklich auch den ausgeschiedenen Stadtvertretern - und hier insbesondere dem langjährigen FWB-Fraktionsvorsitzenden Michael Schönfelder -,   die trotz angespannter Haushaltslage das Projekt ideell und mit ihren Zuschüssen unterstützt haben und damit auch ökonomische Weitsicht gezeigt haben:   hier wurde immerhin ein Sportplatz für die Stadt Barmstedt geschaffen,  bei dem die Stadt nur 20 % der Kosten tragen mußte:  das rechnet sich doch !

 

·       Wir möchten auch ganz besonders dem Landtagsabgeordneten Peter Lehnert danken, dessen Söhne nicht nur guten Fußball in unserer A-Jugend spielen.   Herr Lehnert hat den Verein bei der Aquise der hohen Landeszuschüsse fortlaufend informiert und beraten.

 

·       Ebenso gilt der Dank dem ehemaligen Kreistagsabgeordneten Norbert Bollweg, der auf Kreisebene den Förderantrag des Vereins wohlwollend begleitet hat.  

 

·       Nicht vergessen wollen wir RA und Notar Henning Behrens, der den Verein immer gut in Vertragsfragen beraten hat.

 

·       Herr Brüggemann vom Kreissportverband möge bitte so nett sein und Herrn Karsten Tiedemann unseren Dank für seine Unterstützung  und Beratung übermitteln.

 

·       Nicht zuletzt gilt der Dank dem großartigen Team der Fa. Weitzel und insbesondere Herrn Ehlers,  dem Chef vor Ort,   und dem dynamischen Bauleiter Herrn Knoche, die außerordentlich flexibel und unkompliziert mit uns während der Bauphase zusammen gearbeitet haben.

 

·       Dann bedanken wir uns bei unserem Architektenbüro Uwe Richter und seinem Mitarbeiter Herrn Marko Schurig. Diese haben es trotz erhöhter Ausschreibungsergebnisse geschafft,   das Projekt innerhalb des anvisierten Kosten- und Zeitrahmens und qualitativ hochwertig umzusetzen.  Wir hatten insgesamt eine gute Wahl mit unserem Architektenbüro getroffen.

 

·       Wir hätten das Projekt nicht realisieren können ohne unsere engagierten Mitglieder, Sponsoren und Förderer,  von denen heute etliche erschienen sind.  Die Spendenbereitschaft war beeindruckend groß: in gut einem Jahr hatten wir unser Spendenziel von 50.000.- erreicht und am Ende noch deutlich übertroffen.   Alle Mannschaften des SSV brachten jeweils 300.- Euro auf,  einige ein Vielfaches davon.   Die Einzelspenden von Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen gingen von 25.- bis zu mehreren Tausend Euro. Es ist bekannt:  „Das Internet vergißt nie“   und so kann auf der Kunstrasenhomepage -  und demnächst auch auf einer großen Tafel am Platze -  bis in die Ewigkeit nachverfolgt werden,  wer seinen Beitrag für den Kunstrasen geleistet hat.  Das gigantische Spendenaufkommen zeigt, dass sehr, sehr viele Barmstedterinnen und Barmstedter hinter dem Projekt stehen.   Der SSV Rantzau bedankt sich bei allen:  Ihr könnt ein wenig stolz auf Euren Beitrag bei der Schaffung dieses für den Sport in unserer Stadt prächtigen  Anlage sein.

 

·       Und neben dem hohen Spendenaufkommen haben zahlreiche Helfer durch die Erbringung von Eigenleistungen im beträchtlichen Wert von rd. 50.000.-  zur Realisierung des Baus beigetragen.  Auch diesen allen gilt unser Dank.    Ich weiß,   die ich jetzt erwähne, sind sehr bescheiden und zurückhaltend.  Nichtsdestotrotz möchte ich vier Rantzauer hervorheben, die ganz besonders und herausragend zum guten Gelingen beigetragen haben.  Das sind meine Vorstandskollegen Thomas Grzymek, Dirk Michalski, Kenneth Mesch und Hans-Jürgen Scharlach:  Sie haben zweifelsohne den Hauptanteil daran, dass die Eigenleistungen in dem Umfang und in der hohen Qualität erbracht worden sind. Der SSV Rantzau kann sich gar nicht genug dafür bedanken.

Bis zum heutigen Tage liegen gut zweieinhalb Jahre mit viel Arbeit für den SSV-Vorstand und etliche Helfer hinter uns.  Aber wir klagen nicht darüber,  im Gegenteil:  da alle überzeugt und zuversichtlich waren  etwas Gutes und Wichtiges auf die Beine zu stellen, hat das gesamte Engagement viel Freude bereitet, insbesondere wenn es voran ging und letztlich zu einem erfolgreichen Ende gekommen ist.

Heute wird unsere schöne Anlage mit weiteren Spielen unserer Frauen um 12 Uhr und um 14 Uhr mit einem Nachbarschaftsturnier unserer Ligamannschaft eingeweiht. 

Wir sind zuversichtlich, dass der neue Platz Sporttreibenden allen Alters viel Freude bereiten wird,  und ich glaube, es ist keine Übertreibung, wenn ich feststelle:  Hier ist an der Düsterlohe eine tolle Anlage für die Barmstedterinnen und Barmstedter und die Zukunft des Sports in unserer Stadt entstanden.

Ich wünsche Ihnen und Euch noch ein paar entspannte Augenblicke auf unserer Anlage und danke für die Aufmerksamkeit.“

                                                                                                     

 

 

 

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