1:1 gegen Spitzenteam und Tabellenführer Paloma

Was für ein Jahr 2018! Nach dem klasse Frühjahr mit dem Aufstieg überwintert der SSV nun auf einem einstelligen Tabellenplatz in der Landesliga. Wer hätte das im Sommer gedacht, dass man als Aufsteiger nach 19 Spielen bereits 29 Punkte geholt hat.

Nach dem grandiosen Sieg auswärts in Tornesch letzte Woche stand Freitagabend das nächste schwierige Spiel gegen USC Paloma an, die die letzten sieben Spiele alle gewonnen haben und seit Anfang August (!) in der Landesliga ungeschlagen sind.

Auf Rantzauer Seite fehlten wichtige Spieler wie Nico Breuel, Marvin Jensen (beide Gelb-Rot gesperrt), der kranke Jannik Ruhser und die verletzten Niclas Lohmann (Kreuzbandriss letzte Woche in Tornesch), Tim Pepe Hartlieb und Thorben Blöcker. Wer aber glaubte, dass die Rantzauer in diesem Spiel „hinterherlaufen“, lagen komplett falsch. Sie starteten lauffreudig und hoch konzentriert und nahmen das Spiel komplett in die Hand. Die Gäste konnten in der gesamten ersten Hälfte eigentlich keine wirklich gefährliche Szene herausspielen. Die Rantzauer verhinderten mit ihrer von Trainer Fürstenberg kurzfristig umgestellten Taktik früh die Angriffsbemühungen und starteten selbst immer wieder Angriffe auf das Gästetor. In der 15 Minute war es dann die super Vorarbeit von Flemming Bruns, der sich auf der linken Seite mit hohem Tempo durchsetzte und den Ball dann ins Zentrum zu Onur Tiryaki zurück passte. Dieser hatte nur wenig Mühe, den Ball im Tor unterzubringen zur 1.0 Führung. Auch danach änderte sich das Bild nicht. Rantzau war weiter druckvoll und hatte Chancen auf ein zweites Tor. So ging es dann aber mit dem knappen Vorsprung in die Halbzeit. Allen war klar, dass das Spiel in der zweiten Hälfte wohl anders aussehen wird. Nun war Paloma am Drücker, kam öfter vor das Rantzauer Tor und wurde gefährlicher. Leider war es zumindest eine zweifelhafte Freistoß-Entscheidung in der 60. Minute des ansonsten guten Schiedsrichters, die den Kopfballtreffer durch Tom Bein zum Ausgleich einleitete.

Paloma hatte jetzt die größeren Spielanteile und zeigte seine Klasse. Die Rantzauer kämpften und zeigten ihrerseits, warum sie so heimstark sind. Für die stimmgewaltige Kulisse sicher wieder ein kurzweiliges Spiel. Bei dieser Gelegenheit gilt der Dank auch den Barmstedter Handballern vom BMTV, die heute ebenfalls zum Unterstützen auf die Düsterlohe gekommen sind.

In der 72. Minute bekam Roman Dohrn die zweite Gelbe Karte und die Rantzauer mussten die letzten 20 Minuten mit zehn Mann das Unentschieden verteidigen. Dieses gelang auch und hätte der eingewechselte Jonas Matern das Glück auf seiner Seite gehabt, wäre in der Nachspielzeit, als er von der linken Seite bei einem Konter alleine auf den Gästetorwart zulief, sogar der Siegtreffer noch möglich gewesen. So blieb es bei dem am Ende gerechten Unentschieden. „Ich bin heute einfach nur glücklich und kriege immer noch Gänsehaut, wenn ich bedenke, was die Jungs heute geleistet haben“, kommentierte ein bestgelaunter Trainer Marcus Fürstenberg die Begegnung, bevor zum Anlass seines Geburtstages die Mannschaft zum Currywurstessen ins Vereinsheim einlud.

Auch Paloma zeigte sich mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Gerne gratulieren wir unseren Gästen zur absolut verdienten „Wintermeisterschaft“. Wenn nichts gravierendes passiert, wird diese Mannschaft wohl auch am Ende der Saison ganz oben in der Tabelle stehen.

Wir gehen auch mehr als zufrieden in die Winterpause. Der bisherige Verlauf der Saison hat alle Erwartungen übertroffen.

 

Übrigens gab es doch noch einen Sieg gegen Paloma – beim anschließenden gemeinsamen Beer Pong-Spiel in der Rantzau-Kabine. Ein tolles Bild mit Vorbildcharakter, dass beide Mannschaften nach dem Spiel noch lange zusammensaßen und und die Gäste erst spät und zufrieden die Düsterlohe verließen nach einem schönen Fußballabend.

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Landesliga: Toller 3:1 Derby-Sieg in Tornesch

Nach dem letzten erfolgreichen Auswärtsspiel beim FCE stand heute das nächste Derby an bei Union Tornesch, die Mannschaft, die als einzige in der Hinrunde auf der Düsterlohe drei Punkte mitnehmen konnte. Die Rantzauer legten vom Anpfiff an hochkonzentriert los, störten die Gastgeber konsequent im Spielaufbau und schalteten blitzschnell bei Ballgewinn um. Die Kombinationen, die die Rantzauer dabei in den ersten

20 Minuten zeigten, waren nicht nur sehenswert, das war schon sensationell. Den Torneschern bereitete dieses Spiel sichtlich große Probleme. So resultierte das 1:0 durch Jannik Ruhser ebenfalls aus einer schnellgespielten direkten Passfolge über die linke Angriffsseite – schöner und besser kann Fussball nicht gespielt werden! Leider verloren die Rantzauer dann etwas die Konzentration und bauten mit individuellen Fehlern die Tornescher wieder auf. In der 20. Minute musste Malte Ladehof dann den ersten gefährlichen Torschuss entschärfen. In der 31.

Minute hätte dann der Ausgleich fallen können, als der Tornescher Kulicke einen Kopfball aus drei Metern über das Tor setzte. Die Rantzauer wurden danach wieder stärker und verteidigten den Vorsprung bis zur Halbzeit. Die Gastgeber kamen hellwach aus der Halbzeit und versuchten den Druck auf das Rantzauer Tor zu erhöhen. In der 50. Minute waren es aber die Gäste, die den zweiten Treffer hätten machen müssen:

eine herausragende Vorarbeit von Finn Krupski sorgte dafür, dass Nico Breuel plötzlich vollkommen frei vor Tornesch-Keeper Baese auftauchte, aber die große Chance leider vergab. Es entwickelte sich jetzt ein Schlagabtausch mit offensiven Torneschern und immer gefährlich konternden Rantzauern. In der 56. Minute musste leider verletzungsbedingt Niclas Lohmann ausgewechselt werden, dafür kam unser „Knipser“ Jonas Matern ins Spiel. In der 63. Minute waren bei einem Konter plötzlich drei(!) Rantzauer gegen einen Verteidiger vor dem Tornescher Tor. Nico Breuel wollte den Ball am Torwart vorbei legen, traf aber nur den linken Innenpfosten. Leider prallte der Ball vom linken Innenpfosten an den rechten Innenpfosten und von dort ins Feld zurück. Das wäre bereits die Vorentscheidung gewesen.

In der 67. Minute kam dann Flemming Bruns für Roman Dohrn ins Spiel. In der 76. Minute sorgte in einer nun hitziger werdenden Partie eine gelb-rote Karte für Unterzahl bei den Gastgebern. Fünf Minuten später war es dann der eingewechselte Jonas Matern, der einen Konter nach einer flachen Hereingabe zum 2:0 einnetzte. War das die Vorentscheidung? Nein, praktisch direkt nach Wiederanpfiff sorgte Fabian Tiedemann mit einem platzierten Schuss für den Anschlusstreffer. Damit blieb die Partie offen und spannend. Die Partie nahm nun an Hektik zu und in der 85.

Minute musste erneut ein Tornescher mit der Ampelkarte den Platz verlassen. Trotz zwei Mann Unterzahl gaben die Gastgeber nicht auf und versuchten weiter den Ausgleich zu erzielen. Die Rantzauer verteidigten aber gut und hatten jetzt mit zwei Mann Überzahl beste Kontergelegenheiten. So war es Nico Breuel, der in der 96. Minute mit dem Schlusspfiff dem Spiel die verdiente Krone aufsetzte und das 3:1 erzielte.

Großen Respekt, was die Rantzauer heute geleistet haben. Gegen nicht schwache Tornescher gelang heute ein grandioser Sieg. Wie schon vor 14 Tagen beim FCE machten die geschätzt über 100 mitgereisten Fans mit ihrer lautstarken Unterstützung das Spiel zu einem Heimspiel.

Entsprechend wurde nach dem Schlusspfiff mit den Fans zusammen gefeiert.

Jetzt freuen sich Trainer Marcus Fürstenberg und seine Männer auf das letzte Heimspiel in diesem Jahr am kommenden Freitagabend auf der Düsterlohe gegen Paloma, den Spitzenreiter der Landesliga.

Aufstellung: Malte Ladehof, Niclas Lohmann (56. Jonas Matern), Jorrit Thieme, Jan-Niklas Rohr, Lars Schulz – Marvin Jensen, Christoph Bendix, Finn Krupski, Roman Dohrn (67. Flemming Bruns) – Nico Breuel, Jannik Ruhser (92. Irfan Aydin).

 

ore: 0:1 (12.) Jannik Ruhser, 0:2 (81.) Jonas Matern, 1:2 (82.) Fabian Tiedemann, 1:3 (90.+6) Nico Breuel.

 

 

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Derby-Sieger: SSV Rantzau mit 4:1-Sieg auch im zweiten Vergleich gegen FC Elmshorn erfolgreich!

4:1 gewann die 1.Herren des SSV Rantzau die erste Rückrundenbegegnung auswärts gegen FC Elmshorn. Aber eigentlich war es keine Auswärtspartie, denn der SSV konnte auf die Unterstützung von über 100 (!) mitgereisten Anhängern bauen. Der Sieg war hochverdient und hätte durchaus noch höher ausfallen können. In der ersten Spielhälfte hatten die Rantzauer gefühlt 80 % Ballbesitz und das gesamte Spiel fand in der gegnerischen Hälfte statt. In der 19.Minute erzielte dann Marvin Jensen den Führungstreffer durch einen schönen Winkelschuss von der Strafraumgrenze aus. Andererseits gelang es dem SSV selten sich gegen die tief stehende FCE-Abwehr klare Torchancen zu erspielen. Malte Ladehof im SSV-Tor wiederum wurde in der ersten Spielhälfte nahezu nicht gefordert. Nach dem Seitenwechsel begann der FCE etwas offensiver, und kam plötzlich zur eigentlich ersten dicken Torchance im Spiel: aber Malte Ladehof hielt den Schuss aus dichtester Entfernung. Die Gastgeber kamen zu ihrer ersten Ecke, und nach einem sehenswerten Kopfballtreffer von Helge Kahnert hieß es plötzlich 1:1. Die Spieluhr zeigte die 50.Minute an und direkt nach dem Torerfolg musste der Torschütze mit der gelb-roten Karte das Feld verlassen. Die Rantzauer spielten fortan weiter offensiv und in der 60.Minute setzte sich Phil Breuel am rechten Flügel durch und Roman Dohrn brachte die Hereingabe zur 2:1-Führung für den SSV im Tor unter. Nachdem die Rantzauer weitere hochkarätige Torchancen vergaben bzw. der FCE-Torhüter einen gefährlichen Kopfball von Jan-Niklas Rohr mit einer Glanzparade aus der Ecke fischte, folgte dann in der 79.Minute das 3:1 für den SSV. Jannik Ruhser dribbelte sich ballgewandt durch eine Lücke in der FCE-Abwehr und schob den Ball sicher ein, und der gleiche Rantzauer überlief kurz vor Spielende am rechten Flügel die FCE-Abwehr, und Marvin Jensen hatte keine Mühe den mustergültig vorgelegten Ball zum 4:1-Endergebnis einzuschieben. SSV-Ehrenvorsitzender Rolf Biermann zum Spiel: "Mit einem so klaren Sieg habe ich eigentlich nicht gerechnet, aber die Elmshorner waren wirklich schwach und durch den Feldverweis waren sie natürlich noch mehr geschwächt. Das Ergebnis geht letztlich in Ordnung, da wir läuferisch und vom Engagement her deutlich überlegen waren und uns dann in der zweiten Spielhälfte etliche Torchancen erspielt haben." 

Anschließend wurde der Sieg in der Kabine noch entsprechend gefeiert.

Am kommenden Sonntag tritt der SSV zuhause gegen Niklas Tesla an und das Team um Mannschaftsführer Flemming Bruns wird sicherlich wieder alles geben, um die knappe und unglückliche Hinspielniederlage wett zu machen.

Aufstellung: Malte Ladehof, Phil Breuel, Niklas Lohmann, Jan-Niklas Rohr, Lars Schulz, Roman Dohrn, Finn Krupski, Onur Tiryaki, Marvin Jensen, Jonas Matern (82. Sascha Berg), Jannik Ruhser (87. Irfan Aydin).

Tore: 0:1 (18.) Marvin Jensen, 1:1 (50.) Helge Kahnert, 1:2 (60.) Roman Dohrn, 1:3 (79.) Jannik Ruhser, 1:4 (87.) Marvin Jensen

Gelb-Rote Karte: Helge Kahnert (50.) FCE

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Erste Halbzeit in Harburg komplett verschlafen!

Am Freitagabend war auch der weite Weg nach Harburg für wieder zahlreich angereiste Rantzauer Anhänger kein Problem, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Was sie dann aber in der ersten Hälfte von ihrer Mannschaft gesehen haben, war doch sehr enttäuschend. Auch die Gastgeber zeigten kein gutes Spiel, waren aber bissiger in den Zweikämpfen, lauffreudiger und profitierten immer wieder von Rantzauer Fehler im Spielaufbau. Bereits früh in der 4. Minute erwischte es die Rantzauer: Ein Freistoss aus geschätzten 30 Metern konnte im Strafraum nicht geklärt werden und im zweiten Versuch konnte der Ball dann durch Maximilian Meya zum 1:0 über die Linie gedrückt werden. Das gab den Gastgebern weitere Sicherheit. Die Rantzauer liefen dem Spiel komplett hinterher mit vielen Fehlpässen.  Ein gravierender Fehlpass im Spielaufbau sorgte dann in der 21. Minute zum schnellen Gegenstoß und letztendlich zum 2:0 durch Niklas Schulz. In der 30. Minute folgte dann bereits die Vorentscheidung. Ein noch abgefälschter Freistoss aus halblinker Position unter die nicht optimal stehende Mauer landete zum 3:0 im Netz. Mit diesem Ergebnis ging es nach einer schwachen Halbzeit, die man komplett verschlafen hat, in die Pause. Nachdem Onur Tiryaki bereits in der ersten Hälfte für Finn Krupski eingewechselt wurde, kam zur zweiten Hälfte Jonas Matern für Klaas Thieme. Die Rantzauer kamen deutlich wacher aus der Kabine zurück auf den Platz und Jonas Matern erzielte in der 47. Minute nach einem Missverständnis zwischen einem Harburger Verteidiger und seinen Torwart das 1:3. Jetzt spielten die Rantzauer endlich so, wie man es von Beginn an erhofft und erwartet hätte. Der zweite Treffer wäre möglich gewesen, aber auch die Gastgeber waren mit Kontern weiter gefährlich und hätten in dieser Phase ebenfalls durchaus erhöhen könnenTilman von Velde im Tor verhinderte mit einigen spektakulären Paraden ein weiteres Tor. In der 70. Minute kam mit Etienne Kotzapanagiotou für den angeschlagenen Flemming Bruns eine weitere Offensivkraft. Die Rantzauer bestimmten jetzt das Spiel mit einer deutlich höheren Lauf- und Einsatzbereitschaft. Die zweite Hälfte war aus Barmstedter Sicht deutlich besser anzusehen. Die Harburger beschränkten sich darauf ihren Vorsprung geschickt zu verteidigen und kamen durch schnelle Konter und den Räumen, die sich ihnen jetzt boten, immer wieder zu gefährlichen Angriffen. In der 85. Minute fiel dann nach einem solchen Konter noch das 4:1 durch Niklas Schulz.

Leider war es ein schwacher Auftritt heute, wobei die Rantzauer in der ersten Hälfte überhaupt nicht ins Spiel kamen und damit das Spiel eigentlich bereits nach 45 Minuten entschieden war. Bereits  nächsten Freitag folgt nun die nächste Gelegenheit die Harmlosigkeit in Auswärtsspielen endlich abzulegen, wenn es im Derby beim FC Elmshorn im ersten Rückrundenspiel wieder um wichtige Punkte geht.

 

 

 

Aufstellung: Tilman von Velde, Niklas Lohmann, Jorrit Thieme, Jan-Niklas Rohr, Klaas Thieme (46. Jonas Matern), Lars Schulz, Finn Krupski (35. Onur Tiryaki), Christoph Bendix, Phil Breuel, Flemming Bruns (Etienne Kotzapanagiotou), Jannik Ruhser.

 

Tore: 1:0 (4.) Maximilian Meya, 2:0 (21.) Niklas Schulz, 3:0 (30.) Tim-Moritz Bündert, 3:1 (47.) Jonas Matern, 4:1 (85.) Niklas Schulz

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