1.Herren: Gebrauchter Tag – 2:4 Niederlage in Schenefeld

Bombastisches Wetter Ende September – nur das Spiel passte aus Rantzauer Sicht nicht annähernd dazu. Bereits nach vier Minuten wurden die Rantzauer beim Aufsteiger Blau-Weiss 96 Schenefeld zweimal kalt erwischt und es stand bereits 2:0. Schnell vorgetragene Angriffe, wobei die Rantzauer nicht energisch genug eingriffen, führten zur frühen und klaren Führung, was Wirkung zeigte. Es kam anschließend einfach kein Spielfluss zustande und als in der 18. (!) Minute dann sogar das 3:0 fiel, war dies bereits eine Vorentscheidung. Es dauerte bis zur ca. 30. Minute, als die Rantzauer stärker wurden und erstmalig zu Abschlüssen kamen. In der 43. Minute gelang dann Björn Lefenau kurz vor der Halbzeit mit einem trockenen Schuss in die lange Ecke auch der Anschlusstreffer. Dieser Treffer ließ die Hoffnung am Leben, vielleicht doch in der zweiten Halbzeit noch etwas zu erreichen. Trainer Marcus Fürstenberg wechselte in der Halbzeit Janik Ruhser und Jonas Matern für Sascha Berg und Julien Duffke. Die Hoffnung wurde aber leider schnell zerstört: Ein wiederum schnell vorgetragener Angriff der Gastgeber führte kurz nach Wiederanpfiff zum 4:1. Positiv war, dass die Rantzauer sich nicht aufgaben und weiter versuchten gegen die jetzt tief stehenden und auf Konter lauernden Schenefelder das Ergebnis verbessern wollten. In der 56. Minute gelang dann Jonas Matern auch per Kopf das 2:4 und es keimte unter den zahlreich mitgereisten Rantzauer Anhängern erneut etwas Hoffnung auf. In der 69. Minute kam Onur Tiryaki für Björn Lefenau ins Spiel. Ein verschossener Elfmeter der Gastgeber in der 74. Minute, der die endgültige Entscheidung gebracht hätte, gab den Rantzauern weiter Aufwind, dass der Anschlusstreffer vielleicht doch noch fallen könnte. Die Hoffnung wurde aber schnell zerstört, als Jonas Matern nach einer Aktion gegen den Schenefelder Torwart in der 77. Minute die Rote Karte sah. Trotz Unterzahl versuchten die Rantzauer zwar bis zum Schlusspfiff das Ergebnis zu verbessern, aber es sollte heute nicht sein. Die Niederlage geht leider gegen sehr effiziente Schenefelder in Ordnung. Jetzt heisst es die Woche konzentriert zu trainieren, um dann im Heimspiel am kommenden Sonntag auf der Düsterlohe gegen den nächsten Aufsteiger Inter Eidelstedt endlich auch wieder zu punkten.
 
 
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Die Fotos wurden vom Sportsfreund Herbert Flick zur Verfügung gestellt.
 

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